VEREINSSATZUNG
Tennisclub Niederwürzbach e.V.,

 


§ 1       Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr
 
(1)  Der Verein führt den Namen „Tennis-Club Niederwürzbach“ und hat seinen Sitz in Blieskastel-Niederwürzbach. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Name wird  sodann mit dem Zusatz versehen „eingetragener Verein“ („e.V.).
(2)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
§ 2       Zweck des Vereins
 

(1)   Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. 

(2)   Der  Verein  verfolgt  ausschließlich  und  unmittelbar gemeinnützige  Zwecke  im  Sinne  des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

(3)   Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Saarländischen Tennisbundes e.V. 

(4)   Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch 

a)     Sport ist Tennissport

b)    Errichtung einer Tennissportanlage 

c)    Gewährleistung eines regelmäßigen und geordneten Spielbetriebes, 

d)    Durchführung von Vereinsmeisterschaften 

e)    Durchführung von Spielstunden unter Leitung eines Tennislehrers. 

 
§ 3       Mitgliedschaft
 
(1)  Die  Mitgliedschaft  steht  jedermann  offen.  Die  Höchstzahl  der  Mitglieder  wird  vom  Vorstand
nach Gesichtspunkten eines geordneten Spielbetriebes festgesetzt.
(2)  Der  Verein  besteht  aus  Ehrenmitgliedern,  ordentlichen  Mitgliedern,  jugendlichen  Mitgliedern und passiven Mitgliedern.
(3)  Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch  Beschluss  der Mitgliederversammlung  zu  Ehrenmitgliedern  ernannt  werden.  Die
Ehrenmitglieder   haben   die   Rechte   der   ordentlichen   Mitglieder.   Sie   sind   von   der Beitragszahlung befreit.
(4)  Ordentliche  Mitglieder  sind  aktive  Mitglieder,  die  am  01.01.  des  laufenden  Geschäftsjahres
das 18. Lebensjahr vollendet haben.
(5)  Jugendliche  Mitglieder  sind  aktive  Mitglieder,  die  am  01.01.  des  laufenden  Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
(6)  Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht sportlich betätigen, aber im übrigen die Interessen des Vereins fördern.
 
§ 4        Rechte und Pflichten der Mitglieder
 
(1)  Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder, jugendliche Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr, sowie passive Mitglieder mit einer ununterbrochenen Mitgliedschaft von 5 Jahren haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. 
(2)  Alle  Mitglieder  haben  das  Recht,  dem  Vorstand  und  der  Mitgliederversammlung  Anträge  zu
unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(3)  Alle  Mitglieder  haben  das  Recht,  die  Übungsstätten  des  Vereins  unter  Beachtung  der Platzordnung und sonstigen Anordnungen zu benutzen.

(4)   Die Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Eine Vergütung in Form der Ehrenamtpauschale ist möglich. 

(5)  Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(6)  Die Mitglieder sind verpflichtet,
a)   die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern
b)   das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln
c)   den Beitrag rechtzeitig zu entrichten
d)   den Anordnungen des Vorstandes und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu entsprechen.
 
§ 5        Beginn und Ende der Mitgliedschaft
 
(1)  Die  Aufnahme  ist  schriftlich  zu  beantragen.  Über  den  Aufnahmeantrag  entscheidet  der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so kann der
Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig.
(2)  Der  Übertritt  vom  ordentlichen  in  den  passiven Mitgliederstand  oder  umgekehrt  muss  dem Vorstand  bis  spätestens  31.12.  des  laufenden  Geschäftsjahres  mitgeteilt  werden.  Er  ist wirksam ab 01.01. des folgenden Geschäftsjahres.
(3)  Die Mitgliedschaft endet
a)   Durch Tod,
b)   Durch Austritt
c)   Durch Ausschluss.
(4)  Die  Austrittserklärung  hat  schriftlich  gegenüber  dem  Vorstand  zu  erfolgen.  Hierbei  ist  eine vierteljährige Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres einzuhalten.
(5)  Der Ausschluss erfolgt.
a)   wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung bis zum Ende des Geschäftsjahres seinen Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt hat
b)   bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins,
c)   wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens,
d)   wegen groben unsportlichen oderunkameradschaftlichen Verhaltens,
e)   aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.
(6)  Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Vorstand
mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor der Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
(7)  Gegen diesen Beschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim
Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.
(8)  Wir der Ausschließungsbeschluss vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluss sei unrechtmäßig.
(9)  Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.   


§ 6        Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeitrag
 
(1)  Der  Verein  erhebt  eine  Aufnahmegebühr  und  einen Mitgliedsbeitrag, deren Höhe von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit festgesetzt werden. Der Mitgliedsbeitrag wird halbjährlich oder jährlich im voraus erhoben.
(2)  Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt, ausgeschlossen wird oder erst während des Geschäftsjahres eintritt.
(3)  Neu eintretende Mitglieder sind erst dann spielberechtigt, wenn die Aufnahmegebühr vollständig entrichtet ist. Ausnahmen kann der Vorstand gewähren.
(4)  Der Vorstand hat das Recht  ausnahmsweise bei Bedürftigkeit die Aufnahmegebühr ganz oder teilweise zu erlassen, sie zu stunden oder Ratenzahlungen zu bewilligen. Das Recht zu den  gleichen Maßnahmen steht dem Vorstand unter denselben Voraussetzungen auch bezüglich des Mitgliedsbeitrages zu.
 
§ 7        Organe des Vereins
 
  Die Organe des Vereins sind
1.       der Vorstand
2.       die Mitgliederversammlung.
 
§ 8        Der Vorstand
 
(1)  Der Vorstand besteht aus:
a)   dem Vorsitzenden
b)   dem stellvertretenden Vorsitzenden
c)   dem Schriftführer
d)   dem Schatzmeister,
e)   dem Sportwart,
f)    dem Jugendwart,
g)   zwei  Beisitzern, denen die Mitgliederversammlung oder in deren Auftrag der Vorstand bestimmte Aufgaben zu übertragen hat.
(2)  Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden vertreten; sie haben die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt.
(3)  Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
(4)  Der  Schatzmeister  verwaltet  die  Vereinskasse  und  führt  Buch  über die Einnahmen und Ausgaben. Er hat die Abwicklung der laufenden Zahlungsverpflichtungen und für die rechtzeitige und vollständige Erhebung der Mitgliedsbeiträge zu sorgen.
(5)  Der Spielbetrieb untersteht dem Sportwart. Der Jugendwart ist verantwortlich für die sportliche und charakterliche Ausbildung und Erziehung der jugendlichen Mitglieder.
(6)  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt so lange im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich.
(7)  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die dem Vorsitzenden und bei dessen  Verhinderung vom tellvertretenden Vorsitzenden unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche schriftlich oder mündlich einberufen werden; in dringenden Fällen kann die Frist abgekürzt werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende binnen 3 Tagen eine weitere Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der zweiten Sitzung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.


§ 9        Die Mitgliederversammlung
 
(1)  Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertes des Kalenderjahres durch den Vorstand einzuberufen.
(2)  Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.
(3)  Der  Vorstand  kann  auch  jederzeit  eine außerordentliche  Mitgliederversammlung  einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn der  10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.
(4)  Die Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn die Einladungen entsprechend den Absätzen 1 bis 3 erfolgt sind.
 
§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung
 
Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
1.   Wahl des Vorstandes
2.   Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu prüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversdammlung Bericht zu erstatten.
3.   Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer und Ersteilung der Entlastung.
4.   Aufstellung des Haushaltsplanes
5.   Ernennung von Ehrenmitgliedern
6.   Aufstellung einer Spiel- und Platzordnung für die Tennisplätze, Aufstellung einer Hausordnung für das Vereinshaus und Festsetzung der Platzbenützungsgebühr für Gäste.
7.   Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben, sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten,

8.   Festlegung einer jährlichen Arbeitsleistung pro Mitglied in Stunden, ersatzweise für nicht geleistete Arbeitsstunden einen Geldbetrag,
9.   Beschlussfassung über den Verzicht auf Erhebung einer Aufnahmegebühr,
10. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
 
§ 11     Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
 
(1)  Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter.
(2)  Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig.
(3)  Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.
(4)  Die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn ein Mitglied des beantragt, sonst durch offene Abstimmung.
(5)  Für die Wahl der  Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer ist  die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Im Zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig abgegebenen Stimmen
auf  sich  vereinen  kann.  Ergibt  der  zweite  Wahlgang  abermals  Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
(6)   Bewerben sich mehr als zwei Personen für die in Absatz 5 aufgeführten Ämter und erreicht keine die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den  Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten gültig abgegebenen Stimmen erzielt haben. Im Zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann.  Ergibt der zweite Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
 
§ 12      Beurkundung von Beschlüssen; Niederschriften
 
(1)  Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung  sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
(2)  Über jede  Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift  aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
 
§ 13     Satzungsänderung


Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung sind die zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekannt zu geben und die vorgesehenen Änderungen zu erläutern. Ein Beschluss, der eine
Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.


§ 14     Mittel des Vereins


(1)  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
(2)  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
§ 15     Vereinsauflösung


(1)  Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
(2)  Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

(3)  Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Blieskastel, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung zu verwenden hat.

 

 

Die Vereinssatzung des „Tennis-Clubs Niederwürzbach“ wurde in der Gründungsversammlung vom 03.  Mai  1984  errichtet.  Sie  wurde  in  Bezug  auf  die  Eintragungsfähigkeit  des  Vereins  in  das Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins überarbeitet. Die diesbezüglichen in der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 03. Juli 1984 beschlossenen Satzungsänderungen wurden in die vorstehende Satzung eingearbeitet. In der Mitgliederversammlung vom 25.03.2012 wurde die Einführung der Ehrenamtpauschale beschlossen. Alle dafür notwendigen Satzungsänderungen wurden in die vorstehende Satzung eingearbeitet. 


 
Blieskastel- Niederwürzbach, den 

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Letzte Änderung am 29.05.2018